• 1. Mannschaft gegen TV Burgholzhausen 0-4
  • 2. Mannschaft gegen FC Weißkirchen II 8-1
  • D - Jugend gegen FSV Steinbach II 2-14
  • E - Jugend gegen JSG Weilnau 1-1
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Bereits in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts fanden auf dem Gelände des heutigen Sportplatzes erste Turnübungen und Ballspiele statt.
Mindestens seit Anfang der 40er Jahre wurde dort bei gutem Wetter Schulsport der damaligen Dorfschule abgehalten.
Die Fläche wurde in der Nachkriegszeit unter Mitwirkung der amerikanischen Streitkräfte vergrößert und geebnet und nahm in seiner Größe die derzeitige Gestalt an. Das bis vor dem Umbau zum Kunstrasenplatz bestehende Gefälle von fast drei Metern bei einer Sportplatzlänge von 90 Metern wurde dabei in Kauf genommen.
Erstmals organisierten sich fußballbegeistere Oberemser in den 60er Jahren und gründeten den FC Oberems. Nachdem zuvor Tore, ein Hintertorzaun und auch eine Beleuchtung für die untere Sportplatzhälfte installiert wurden, nahm der FC Oberems Mitte der 60er Jahre den Spielbetrieb auf.

Anfang der 70er Jahre wurde zunächst eine Spielgemeinschaft mit dem FC Reifenberg, danach mit Niederems eingegangen, ehe 1974 vorerst das letzte Mal in Oberems Fußball um Punkte gespielt werden sollte.
Nur wenige Jahre später wurde die Fläche des Sportplatzes zu einer Deponie von Schutt und Erdabfällen genutzt, und es hatte den Anschein, dass Fußball und Sportplatz in Oberems keine gemeinsame Zukunft mehr haben.
Mit der Gründung einer Freizeitmannschaft Anfang der 80er Jahre, bespickt mit ehemaligen Spielern des FC Oberems wurde der Name "Zackenkicker" ins Leben gerufen, benannt nach der Felsformation in rund 650m ü. NN, unterhalb des Weilsberges, unweit des heutigen Sportplatzes.
Zu dieser Zeit war die Deponienutzung bereits eingestellt, die entstandenen Erdhügel und Steinhaufen wurden wieder abgetragen.
Mit viel Eigeninitiative, ausgehend von der noch jungen Freizeitmannschaft wurde eine Drainage gelegt, Unmengen von Steinen, auch unter Mithilfe zahlreicher Kinder und Jugendlicher aus Oberems, gelesen, und anschließend Rasen eingesät, so dass der Sportplatz sein noch nicht vergessenes, und bis vor kurzem gültiges Gesicht annahm.

Im Jahre 1984, also vor 25 Jahren, entschlossen sich die Freizeitfußballer zum Schritt des eingetragenen Vereins, mit dem Ziel Jugendfußball in Oberems zu etablieren, so dass der "SV Zackenkicker 1984" nun offiziell im Vereinsregister aufgenommen wurde, ehe es 1987 geschah, dass in Oberems wieder Fußball um Punkte gespielt wurde, durch die erste gemeldete Jugendmannschaft.

Durch viel Engagement und unzähligen Stunden freiwilliger Arbeit und ehrenamtlicher Tätigkeit durch den Verein, seinen Mitgliedern und zahlreichen Freunden, wurden nach und nach die äußeren Bedingungen wie das Vereinsheim, und später die Sanitären Anlagen, geschaffen.

Durch ständig wachsende Mitgliederzahlen bei Aktiven und Passiven, und sportlichen Erfolgen der Jugendmannschaften entwickelte sich der noch junge Verein zu einer festen Größe im Gemeindesport und Kreisfußball.
Um den eigenen Fußballjugenden auch in Oberems eine Perspektive zu geben meldete der Verein für die Saison 1996/97 erstmals eine 1.Mannschaft für den Spielbetrieb in der A-Klasse Hochtaunus an.

Es zeichnete sich schnell ab, dass der Sportplatz in seiner Beschaffenheit den Anforderungen so vieler Mannschaften auf Dauer nicht standhalten konnte.
Die Lage des Sportplatzes im oberen Emsbachtal mit fast 500m ü.NN und einem überdurchschnittlich großen Schattenanteil machten ihn zudem regelmäßig bei Schlechtwetter oder in der kalten Jahreszeit oft unbespielbar.
Größtes Belastbarkeitsproblem war aber tatsächlich, dass ein Rasenplatz Schon- und Regenerationszeiten braucht, die ihm bei Trainings- und Spielbetriebaufkommen wie in Oberems praktiziert wurde und wird, trotz intensiver Pflege durch den Verein, auf Dauer nicht gewährt werden konnte.
Zu allem Überfluss wurde der Sportplatz in jüngerer Vergangenheit Opfer von sinnlosem Vandalismus, als zum wiederholten Male Chaoten die Rasenfläche per Pkw zusätzlich stark zerstörten.
Um den Jugendsport und den Spielbetrieb langfristig aufrechtzuerhalten, musste gehandelt werden, was bekannter Weise durch die Errichtung des Kunstrasenplatzes nun zum Wohle aller aktiven von jung bis alt gesichert wurde.

Ein Dank sei an dieser Stelle allen Beteiligten aus den verschiedenen politischen Gremien und Ämtern innerhalb der Gemeinde und darüber hinaus ausgesprochen, die sich so engagiert und weitsichtig zum Wohle des Sports und somit auf für die Jugend einsetzten, genau wie allen Helfern, die durch Tat und Rat und finanziellem Engagement dazu beigetragen haben, dass es wie eine Fügung ist, dass der Sportplatz rechtzeitig zum 20jährigem Jubiläum in seiner neuen Pracht fertiggestellt wurde.